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Donnerstag, 13. März 2008

Es geht voran.



Planung.
Planung, Planung, Planung.
Und Planung.
So ein Urlaub ist kein Ponyhof, nur damit Sie's wissen.
Der will nämlich geplant sein.
Von Grund auf mir.
Sonst will ja wieder niemand.
Also plane ich.
Und zwar von A wie Abflug bis Z wie Ziel.
Jaja, hört sich einfach an, Sie haben leicht reden - vergessen Sie nicht, dazwischen liegen noch 22 26 ne Menge andere Buchstaben, die man in beliebiger Reihenfolge durcheinanderbringen kann. So wie meine Planung. Wieso fahr ich eigentlich nicht allein? Kalifornien hätte sicher nichts dagegen!

Mittwoch, 12. März 2008

Klogeschichten



Als ich klein war, hatten wir da dieses Klo, dieses Spülklo, heute quasi ausgestorben, mit Pozellankasten oben, Metallkette, schwarzem Griff, schwarzer Brille, für mich gefühlsmäßig das Pendant zum traditionellen 5-kg-Telefon, vor dem mein Bruder immer eine Heidenangst hatte und heulend wegrannte, wenn ich ihm den Hörer ans Ohr halten wollte. Geliebt habe ich ihn, diesen schweren Hörer, er gab einem diese Art Sicherheit von "komm her Kleines, halt Dich an mir fest, ich erzähl Dir eine Geschichte".

Jedenfalls hatten wir also da dieses Klo, im 3 Stock, wo mein Bruder und ich einquartiert waren, und nachts, wenn ich musste, auf dieses Klo musste, hatte ich schon vorher eine Gänsehaut, in dem Bewusstsein, dass eines nachts eine Hand aus dem schrecklich gurgelnden Geräusch aus der Kloschüssel kommen und nach mir greifen würde, und ich war jedesmal sicher, genau heute war die Nacht, auch wenn sie dann schlussendlich nie gekommen ist, weder die hand noch die Nacht - aber die Erinnerung an dieses RRRRSSSCHHH! ist heute noch so lebendig wie damals. Brrr!

Neben diesem Klo war das Gesellenzimmer, und ich finde meine Eltern heute noch ziemlich sorgenbefreit, uns mit den schlimmsten Fingern des Dorfes auf einer Etage schlafen zu lassen. Klein-Larousse fand es natürlich immer viel spannender, den Männern einen Besuch abzustatten statt im braven Bett zu liegen oder sich von der Klohand verschlingen zu lassen, mit schöner Regelmässigkeit wanderte ich ins Nachbarzimmer, um die beiden armen Lehrjungs mit meinen Mädchengeschichten vollzuquatschen. Im Nachhinein betrachtet haben sie sich tapfer geschlagen, haben sich tatsächlich mein Gesülze angehört - was vielleicht der Beruf des Metzgers mit sich bringt, ich weiss es nicht - und haben auch dicht gehalten, wenn ich mal wieder was ausgefressen und sie als Beichtonkelz mitbraucht hatte.

Nette Jungs. Ich frage mich, was die heute wohl machen.

Fata Morgana


Foto via

Oh mein Gott!
WAS für ein Kunde!
Ein FREUNDLICHER Kunde!
Einer, der "bitte" sagt und "danke"!
Ein Kunde, der sich bedankt!
Und der Verständnis zeigt, wenn's mal nicht für gestern klappt!
und der Humor hat! Und das in Luxembourg am Telefon!
Kneif mich doch bitte mal jemand, lasset mich erwachen, das muss eine Halluzination sein, und das ganz ohne Drogen und am hellichten Mittwochnachmittag!
Womöglich sieht der auch noch gut aus.
Und ist auch noch Hete!
Ich hab vorsichtshalber gleich mal einen Termin gemacht, nicht daß der mir uns wieder wegläuft - nächsten Montag, 15 Uhr.
Stay tuned!

Dienstag, 11. März 2008

Fashion-Victim



Da sind sie also wieder, die geliebten Overknees, wie in den guten alten 80ern. Und anstatt daß Larousse sich wie bei dem ganzen anderen Retro-Schnickschnack denkt, hach, hattichschon, brauchichnichmehr, rennt sie los und muss sie haben, diese Overknees.

Ja.

Gegen Schulterpolster bin ich ja gottseidank immun.

Montag, 10. März 2008

Und überhaupt



frage ich mich, wo sie dieses Kind aufgetan haben, wie unter Drogen stehend grinsend. Nein.
Es muss tatsächlich die Schokolade sein.
Muss nur die Brut anschauen, da seh ich's, ebendiesen Wahnsinn in den Augen...
*grusel!

Sonntag, 9. März 2008

Na super!


Mal wieder. Ist ja erst das fünfte Mal. Und immer aufs selbe Kind. Shyss-Fiecher!

Feiern. Nach Art des Hauses.

Freitagabend, 21h30.
Geburtstagsfeier des gattigen Cousins.
Ich weiss ja nicht, wie Sie das so sehen, aber in der Regel ruft freitags meine Matratze um die Uhrzeit schon ziemlich laut nach mir. Jedenfalls nach so einer Woche. Und nach nah-am-Körper-Arbeit mit dem Chef. Den ganzen Freitag. Sowas macht Magen. Und müde.

Die zwischen Arbeitsende und Feierbeginn verbleibende Zeit wird mit Fritten&Andalouse samt Bierchen vertrödelt, standesgemäss auf einem dieser belgischen Parkplätze mit zur Frittenbude umdesignten Wohnwagen, serviert auf blümchengeschmücktem, autokompatiblem Tablett, die Fritten, nicht der Wohnwagen, und das Auto stinkt noch Wochen später nach Fett Fritten.
Aber so müssen Fritten gegessen werden.
Anderswo.
Mir hätten die Finger genügt.

Auf der Feier. Juan, den alle nur Jamon nennen, weil er das nicht leiden kann, ist für die Paëlla verantwortlich, ganz allein, das gebietet ihm seine Ehre und ich vermute auch sein Stolz und er erzählt jedem verächtlich, wie schlimm und unstandesgemäß doch diese gemischten Fleischfischtouripaëllen sind, nicht so hier, hier wird getrennt, Fisch bei Fisch und Ashes to Ashes Fleisch bei Fleisch, jawoll, und die Wagenradpfannen sind tatsächlich beeindruckend. Ich habe das Glück als Fotografin des Abend erkoren zu sein und muss am Muschel- und Huhnmassaker nicht aktiv teilnehmen.

23 Uhr. Djembespieler verteilen Ihre Trommeln im Raum, Jeder darf mal dran drauf spielen. Kakophonie ist angesagt, die begabtesten sind eindeutig die Kinder und ich der leckere Senegalese, dessen Finger, nunja, UNglaublich schnell sind. Bongobongo.

"Ich bin Mitglied der Vereinigung 'Belgische Männer wollen reden' und das schon seit 5 Jahren!" werde ich von rechts angesprochen. Ich sehe mir das naturwollen-Pullover-bezogene Ding neben mir an und verzichte darauf, den Norwegergekleideten darauf hinzuweisen, dass er keine Mumu hat und niemals eine haben wird. Vielleicht sagt ihm das ja mal einer der andern redenden Belgier. Wenn er ein Freund ist. Er selbst scheint es nämlich noch nicht bemerkt zu haben.
Ganz ehrlich - ich dachte, diese Art von Männern sei bereist ausgestorben.

Irgendwie war das Ganze ziemlich langatmig. Nicht nur rückblickend. Als dann richtig schlechte flämische Musik aufgelegt wurde, sind wir auf mein Drängen hin gegangen.
Manche Feiern sind eben irgendwie... nett.

Aber das liegt sicher wieder nur an mir.

Running



Wie ein Zombie sitze ich am Gartenklapptisch in der Halle und schlürfe meinen Kaffee. Wie immer bin ich zutiefst verwundert darüber, daß da draußen LEBEN ist, sonntags, um halb 9 morgens.
Da sind MENSCHEN.
SPRECHENDE Menschen.
GUTGELAUNTE Menschen.
Sonntags, VOR 10 Uhr!

Ich hatte Freundin M versprochen mitzulaufen, 10 km, meine letzte Hoffnung ist der Regen, der seine Ankündigung aber verschlafen zu haben scheint, denn "bei Regen geh ich nicht, sonst werd ich schon wieder krank." Zum tanzen ist es jetzt wohl zu spät.

Kein Regen also, dafür eine schlaftrunkene Larousse, die Anmeldeformulare ausfüllen, Microchips abholen und T-Shirts entgegennehmen muss, und das, wo sie um die Uhrzeit noch nicht einmal weiss, wie sie heisst, geschweige denn zu solchen komplexen Tätigkeiten fähig ist, aber was tut man nicht alles für gute Freunde.

Freundin M schlägt um halb 10 munter drauflosplappernd auf, schwatzt hier, küsst da, Larousse noch immer zombielike hintan, hoffentlich kenne ich niemanden, ich möchte hier nur schnell laufen und dann wieder heim, es ist arschkalt und wenn ich noch mehr Kaffee trinke, werde ich beim Laufen meine Blase gluckern hören.
Oder schlimmer.

Irgendwann ist Startschuss, man trippelt in den hinteren Reihen zwischen Lieschen Müller und Herrn Mustermann, 3 Minuten nach dem Startschuss fangen auch diese langsam an zu laufen, ruckelnd, es ist wie morgens im Berufsverkehr, bloss, daß man von Menschendüften umgeben ist statt von Auspuffgasen.

Auspuffgase können einem manchmal durchaus wohlriechend erscheinen.

Während des Laufens wird langsam das larouss'sche Hirn wach, Sauerstoffüberschuss, eindeutig, das Sprachzentrum wird eingeschaltet und läuft eine ganze Stunde auf Hochtouren. Die Beine gehen automatisch, im Grunde unwichtig, was zählt, ist der Vokabelaustausch.

57 Minuten später werden uns gelbe Rosen und süßer Tee überreicht.
Ich bin wach.
Hm.
So schlecht ist so ein Jogging am Morgen gar nicht.

Manchmal

trifft mich aus heiterem Himmel das erschreckende Wissen, daß Eltern nicht ewig leben, daß die Zeit abläuft und ich sie nicht nutze, vor allem, wenn wieder ein mehr oder minder runder Geburtstag vor der Tür steht, und mein Herz wird ganz eng und ich möchte weinen wie ich es als kleines Kind getan habe, wenn ich mir nachts allein im Bett vorstellte, meine Eltern seien nicht mehr da.
In solchen Momenten wünschte ich, ich wäre nie weggegangen.

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